Skulpturengarten am Erlanger Burgberg

Friedensbote. 1980/81
Beschriftung auf dem Körper:
BOTE DES FRIEDENS GRÜSST / FÜRCHTET EUCH NICHT

Aus den Schriften vom Kunstpalais der Stadt Erlangen:
Der Friedensbote ist durch die mahnende Beschriftung auf dem Körper an die Menschen gerichtet, ein friedliches Zusammenleben aller Lebewesen anzustreben.

Unterstützt wird diese Botschaft durch die erhobenen Arme, deren Gestus einen Segensgruß andeutet. Kirchner bezeichnete diesen Boten als Engel, der als göttlicher Gesandter zu den Menschen spricht.

Seit der Corona Krise, sind wir in unserem Seelenleben mit recht aufwühlenden Botschaften befasst.Ungewissheit, wird auch mich das Virus erfassen?

Zu allen Jahreszeiten kann man sich beim Spazierengehen am Erlanger Skulpturengarten, auf seine eigenen Gedanken und dem Schauen und Empfinden einlassen.

Es ist still wie fast immer, den Windhauch und die Sonnenstrahlen spürt man auf der Haut, man lässt sich gerne von diesen Impulsen „anstecken“.

Keine Gefahr, im Gegenteil: Gedanken kommen und gehen. Den Blick über das ruhige Stadtbild schweifen lassen. Nichts von einer sichtbaren Gefahr ist zu erkennen, nur ab und an hört man das Signalhorn für einen Transport in das Uniklinikum. Gedanken zur aktuellen Lage und zum Zeitgeist kommen einem in den Sinn: Weil wir über immer ausgeklügeltere und effizientere Techniken verfügen, geben wir vor, alles zu beherrschen, und wir verbergen, dass wir nicht die Herren des Lebens sind!

Ganz gleich wie „Fürchte dich nicht“ mir begegnet,- ganz plastisch am Burgberg, muss ich meine Furcht vor Gott nicht verbergen.

In meiner Bedürftigkeit darf ich mich vom Herrgott aufrichten und umarmen lassen.

Gottesdienste müssen logischerweise ausfallen, Meditation, Gebet, mit Einkehr und Besinnung im Erlanger Skulpturengarten:

Eine wunderschöne Alternative mit Hinwendung zu unserem Herrgott.

18.03.2020 Gerhard Bunk

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